Diese Zeilen entstanden im Urlaub, die ersten am 19.03.2007 auf Losach. In den letzten Wochen hatte mich einmal wieder die Schreibblockade erfasst, dies scheint sich immer umgekehrt proportional zur Belastung auf der Arbeit einzustellen. Aber hier bei Ambros und Veve lässt der Stress von der Arbeit augenblicklich nach und die Lust ein paar Zeilen zu schreiben steigt dann wieder proportional zum Bierkonsum. Denner weiß sicher genau, was ich meine…
Ich hatte ja schon geschrieben, dass unser Winterrurlaub hier auf Losach ursprünglich Anfang Februar geplant war. Es hatte sich dann noch ein bisschen nach hinten verschoben, am 15.03.07 konnten wir endlich starten. In den ersten drei Urlaubstagen, also Freitag bis Sonntag, hatten wir das, was man in für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen als Kaiserwetter bezeichnet. Also, ich kann mich nicht erinnern, jemals auf gut 2000 m Höhe in einem Skigebiet im T-Shirt gesessen und immer noch geschwitzt zu haben. Sonne satt und Temperaturen wie im Frühsommer!
In der Nacht zum Montag dann Neuschnee. 40 cm an einem Tag. Wo habe ich das das letzte Mal gesehen? Na klar, hier auf Losach! An Skifahren war natürlich nicht zu denken, faulenzen macht aber auch mal Spaß. So ganz nebenbei habe ich mich dann doch noch nützlich gemacht und den Sommerurlaub mit Denner hier in Prägraten gebucht. Am Dienstag konnten wir dann endlich wieder Ski fahren. Die Verhältnisse waren fantastisch, wie es sich eben so auf Neu- und Pulverschnee fährt
. Am Abend sind wir dann in einen kleinen Getränkeunfall in der Losacher Küche geraten – eigentlich wollten wir nur nach dem Skifahren noch ein Bier zischen, eigentlich! Ambros und Veve hatten Gäste. Die Küche war rappelvoll, darunter auch einige mir bekannte Gesichter. Franzi und ich saßen dann plötzlich mittendrin und um uns herum Bier und Obstler. Als wir zu Bett gingen, war es dann auf einmal elf Uhr. Die “Sünden” des vorhergehenden Abends spürten wir dann am nächsten Morgen, als Aspirin für uns beide genauso zum Frühstück gehörten wie frische Brötchen und Veves selbst gemachte Butter.
Skifahren war aber “Pflicht” und so machten wir uns am Mittwoch, wenn auch etwas später als sonst, wieder auf den Weg. Das Wetter besserte sich in den nächsten drei Tagen zusehends, am Freitag war das bereits beschriebende Kaiserwetter wieder unser Begleiter auf bestens präparierten Pisten. Hier sei noch anzumerken, dass sich uns am Donnerstag noch zwei Highlights boten: Zum einen kamen wir in den Genuss eines Tages Privatskischule, da uns Ambros nach Silian zum Skifahren begleitete. Abends dann gab es traditionsgemäß Veves köstliche Tiroler Knödel, hhhmmmmmm!
So langsam schlich sich aber auch ein wenig Wehmut ein, weil die gemütlichen Abende in der Stube mit Ambros, Veve, Franzi, Bier und den Nachrichten auf ORF2 bald nur noch der Erinnerung angehören würden.
Am Samstag waren wir dann noch für ein paar Stunden in Matrei auf dem Goldried, ein wenig “Auslaufen” eben. Obwohl der Wetterbericht wieder Neuschnee ankündigte, hatten wir vormittags sogar noch ein wenig Sonne, ehe zur Mittagszeit dann leichter Schneefall einsetzte. So haben wir dann beizeiten Feierabend gemacht, zumal wir auch noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen wollten.
So neigte sich denn wieder ein wunderschöner Urlaub dem Ende zu.
Bilder und Links folgen!